Flegel aus dem Morgenland

Danke für diese sog. Goldstücke, die unsere Kultur angeblich bereichern. Danke allen Verantwortlichen!

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Kurz nach Mittag nahm ich die Straßenbahn der Linie M5. Kaum ein freier Platz. Um meinen Fahrschein zu stempeln, mußte ich quer durch den ganzen Zug laufen.

Auf dem Rückweg zu meinen Begleitern fiel mir ein junger Mann auf, wohl ein Goldstück, der einen seiner Schuhe auf dem Polstersitz ihm gegenüber geparkt hatte. Ich forderte ihn auf, seinen Schuh runterzunehmen. Betont langsam kam er meiner Bitte nach.

Als ich mich nochmals umdrehte, war sein Fuß wieder auf dem Polstersitz. Ich applaudierte ihm: ‚Bravo! Wie ein bockiger 12jähriger. Da muß man einfach applaudieren.‘ Er brabbelte etwas in seinen Bart. Die anderen Fahrgäste saßen mit versteinerten Gesichtern da.

Ein paar Reihen weiter noch so ein Flegel aus dem Morgenland. Neben ihm eine ältere Frau mit Kopftuch und bis obenhin zugeknöpft. Auch ihn forderte ich auf. Nachdem er seinen Fuß vom gegenüberliegenden Sitz genommen hatte, meinte er zu mir: ‚Jetzt kannst du dich setzen.‘

Ich verbat mir das vertrauliche Du. Ich ließ ihn wissen, daß es mir nur darum ging, daß er die Schuhe vom Sitz nimmt. Als er anfing, sich aufzuplustern, entgegnete ich, daß offensichtlich seine Eltern bei seiner Erziehung versagt hatten. Die Frau neben dem Goldstück schaute erst peinlich berührt aus dem Fenster, um dann auf ihn einzureden. Er verbat ihr mit einer deutlichen Geste das Wort. Die Leute um ihn herum waren wie versteinert.

Dann stieg unser Goldstück aus. Mit der älteren Frau und einem ebenfalls älteren Mann. Offenbar voller Wut trat er einen Kindersportwagen weg, der da an der Haltestelle stand. Der gehörte einem Vietnamesen wohl, der sich eben um seinen kleinen Sohn gekümmert hatte. Der Vietnamese stellte das Goldstück zur Rede, der seinerseits Anstalten machte, auf den vietnamesischen Vater einzuprügeln. Der andere, ältere Mann in Begleitung des Goldstücks verhinderte das und zog den Flegel aus dem Morgenland weg.

Solche Goldstücke sind eine Bereicherung unserer Kultur. Danke allen Verantwortlichen!

Richterin am LG Köln Ulrike Grave-Herkenrath

Unterm Kaiser und bei Hitler wurden SA-Mörder sehr nachsichtig verurteilt (wenn überhaupt), unter Stalin durften linientreue Komunisten darauf vertrauen … Und heute? Richterin am Landgericht Köln Ulrike Grave-Herkenrath führt diese Tradition weiter

Richterin am LG Köln Ulrike Grave-Herkenrath
Richterin am LG Köln Ulrike Grave-Herkenrath

Richterin am Landgericht Ulrike Grave-Herkenrath, ich zolle Ihnen – trotz allem – meinen ausdrücklichen Respekt!

So offen voller Verachtung für das Opfer, so niederträchtig und so widerwärtig dieses Urteil im Namen des Volkes zu verkünden, dazu gehört schon eine ganz besondere Charakterlosigkeit. Die haben nur wenige wie Sie.

Sie machen Ihren Kollegen im Geiste, den Richtern, die reihenweise SA-Mörder mit geradezu lächerlichen Urteilen bestraften, alle Ehre. Oder stehen Sie eher in der Tradition von Stalins Gesinnungsrichtern? Vermutlich werden Sie es noch weit bringen. Oder zumindest hoffen, es weit zu bringen mit dieser Einstellung.

Bravo!

Ich hoffe hingegen, daß man Sie zum Teufel jagt. Möglichst schon morgen! Sie sind erkennbar mit Ihrer Aufgabe überfordert. … und fern jeden Anstands!


zwei Artikel zum Thema:

„Man merkt die Absicht, und man ist verstimmt“ (Goethe)

Der Anwalt, mit dem ich hin und wieder zusammenarbeite, hatte mich gewarnt: Man wird versuchen, ihnen was anzuhängen. Sie legen sich da mit Leuten an, die streitbare Bürger gar nicht mögen.

Richterhammer
Justiz in Berlin (dpa/ Uli Deck)

Sie erinnern sich? Ich habe Frau Bundeskanzler Angela Merkel und andere Politiker wegen Verbrechens der Aggression (§ 13 VStGB) angezeigt. Teilnahme an den völkerrechtswidrigen Angriffskriegen gegen Afghanistan und Syrien.

Hier zwei Artikel zur Sache:

Regiert von Verbrechern wider das Völkerrecht
Verbrechen der Aggression durch deutsche Politiker

Der Anwalt, mit dem ich hin und wieder zusammenarbeite, hatte mich gewarnt: Man wird versuchen, ihnen was anzuhängen. Sie legen sich da mit Leuten an, die streitbare Bürger gar nicht mögen.

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Berlins Clubszene: Bassen gegen Demokratie und Meinungsfreiheit

Statt sich gegen Krieg und Judenhaß zu empören, folgen 70 Berliner Clubs den linken Rattenfängern. Und da es an Argumenten fehlt, greift man zu nationalsozialistischen Methoden und bekämpft dabei Demokratie und Meinungsfreiheit. Eventuell zuviel gekifft in den Clubs?

Die AfD ruft zu einer Demonstration in Berlin gem. Art. 9 GG auf: Am 27. Mai 2018, vom Hauptbahnhof zum Reichstag am Brandenburger Tor. »Freiheit und Bürgerrechte sichern – Volkssouveränität erhalten!« … so das Motto.

Lt. AfD geht es um folgende Forderungen [hier]:

  • grundsätzliche Reform der Polizei in Bund und Land,
  • bessere Ausrüstung unserer Polizei,
  • mehr Polizeibeamte auf deutschen Straßen,
  • keine deutsche Staatsbürgerschaft für Kriminelle,
  • wirksamere Bekämpfung von Ausländerkriminalität,
  • Verschärfung des Jugendstrafrechts und Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters,
  • Rücknahme der Einbürgerung bei Mittun in Terrororganisationen wie IS oder Zugehörigkeit zu kriminellen Clans.

Mehr als 70 Berliner Clubs laufen dagegen Sturm! [hier]

»Den AfD-Aufmarsch wegbassen«

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»Goldstücke« am Fennpfuhl

Die Arroganz der Fremden: Laut, dreckig, rücksichtslos – »kulturbereichernde Goldstücke« zum Herrentag

Enrico und Marty beim Schachspielen am Fennpfuhl
Enrico und Marty beim Schachspielen am Fennpfuhl

Ich hatte zwei Bekannte zum Fennpfuhl begleitet, sie wollten im Park miteinander Schach spielen. Ihr beider großes Steckenpferd. Das Wetter lud dazu ein. Und da in Berlin Feiertag war – für die einen Christi Himmelfahrt, für die anderen profan Herren- oder Vatertag – hatten sich etliche andere Leute schon um den Teich mitten in Berlin versammelt. Vor allem kulturbereichernde Goldstücke.

Kleine und größere Grüppchen scharrten sich auf den Rasenflächen um den Fennpfuhl. Überwiegend bewaffnet mit einem Grill. Ein paar Familien, vor allem Gruppen von Männern, auch ein paar von zumeist verschleierten Frauen. Kulturbereichernde Goldstücke. Die als Deutsche erkennbaren waren oft nur zu zweit, Pärchen.

Die Grills unterschieden sich in Form und Größe. Und in der Menge der Rauchschwaden, die über den Fennpfuhl abzogen. Eine Gruppe Männer unterstütze ihren Grill mit Spiritus. Nicht nur einmal, sondern immer mal wieder. Diese kulturbereichernden Goldstücke beglückten den Rest am Fennpfuhl nicht nur mit dem Gestank, sondern auch mit ihren Musikkonserven, die auch noch in etlicher Entfernung zu hören waren. Es könnte Albanisch gewesen sein … Doch in einem waren sie vorbildlich: Für Abfälle und Reste hatten sie eine große graue Tüte mitgebracht. Weiterlesen „»Goldstücke« am Fennpfuhl“

Kastenjustiz in Deutschland: gewöhnliche Deutsche vs. »unberührbare Goldstücke«

In Deutschland hat sich die »Kaste der gewöhnlichen Deutschen« herausgebildet und die »Kaste der unberührbaren Goldstücke«; die einen werden ggf. mit der ganzen Härte des Rechts verfolgt, für die anderen werden Recht und Gesetz schamlos gebeugt.

Kurt Tucholsky: Deutschland, Deutschland über alles (1929)
Kurt Tucholsky: Deutschland, Deutschland über alles (1929)

Früher, als die Linken noch links waren, war deren Empörung über die Klassenjustiz in Deutschland unüberhörbar. Kurt Tucholsky griff (als promovierter Jurist) in seinem Buch »Deutschland, Deutschland über alles« (1929) vehement die inhumane Rechtsprechung deutscher Gerichte an. Tucholsky warf den Richtern Klassenjustiz vor: autoritär, monarchistisch bis offen reaktionär. Und heute?

Heute errichten, stützen und stärken sog. Linke eine Kastenjustiz in Deutschland. So hat sich die Kaste der gewöhnlichen Deutschen herausgebildet und eine Kaste der unberührbaren Goldstücke und ihrer Helfershelfer. Die einen werden ggf. mit der ganzen Härte des Rechts verfolgt, für die anderen werden Recht und Gesetz gebeugt und auch schon mal gebrochen. Weiterlesen „Kastenjustiz in Deutschland: gewöhnliche Deutsche vs. »unberührbare Goldstücke«“

Demütigung psychisch Behinderter im Berliner Maßregelvollzug

Die Verhältnisse im Berliner Maßregelvollzug sind teilweise schlechter, als in den normalen JVA. Psychisch Behinderte werden in leeren Räumen – mit einer geliehenen Matratze auf dem Boden – untergebracht. Kuscheljustiz für Verbrecher, Demütigung psychisch Behinderter. Rot-rot-grüne Justiz.

Seitdem Berlin einen neuen Justizsenator hat, Dirk Behrendt, Bündnis 90/ Die Grünen, hat man den Eindruck, daß manche Gefangene nach Lust und Laune raus- und reinkönnen in den JVA der Stadt. Nun plant Dirk Behrendt, generell alle zu Haftstrafen Verurteilten früher als bisher üblich zu entlassen. Damit sie sich besser in die Gesellschaft integrieren können.

Die Integration von Menschen im Maßregelvollzug scheint Senator Behrendt weit weniger am Herzen zu liegen. Einer von ihnen ist ein Bekannter, Stefan G.

Stefans Raum: Deckenlampe und eine geliehene Matratze
Stefans Raum: Deckenlampe und eine geliehene Matratze

Nach Jahren im geschlossenen Maßregelvollzug gab es nach und nach öfter und längeren Ausgang für ihn. Dann eine Wohngemeinschaft mit mehr Freiheiten. Kommenden Dienstag wird er – inzwischen 25 Jahre alt – in eine neue Wohngemeinschaft des Maßregelvollzugs umziehen. In ein kleines, eigenes Zimmer mit nur einer Lampe an der Decke und einer geliehenen Matratze.

Stellt sich der Berliner Justizsenator so die Integration ins normale Leben für den Maßregelvollzug vor?

Hafträume in den JVA haben eine Grundausstattung: Bett, Tisch, Stuhl, Schrank, Ablagemöglichkeit (Regal), oft auch ein Wandbrett für Bilder, Poster usw. In Anwendung des Angleichungsgrundsatz‘ (§ 3 I StVollzG).

(1) Das Leben im Vollzug soll den allgemeinen Lebensverhältnissen soweit als möglich angeglichen werden.

(2) Schädlichen Folgen des Freiheitsentzuges ist entgegenzuwirken.

(3) Der Vollzug ist darauf auszurichten, daß er dem Gefangenen hilft, sich in das Leben in Freiheit einzugliedern.

Einzelzelle: Regal, Tisch, Stuhl, Bett, Schrank
Einzelzelle: Regal, Tisch, Stuhl, Bett, Schrank

Stefans Raum in der Wohngemeinschaft des Maßregelvollzugs ist leer. Kein Bett, kein Tisch, kein Stuhl, kein Schrank, keine Ablagemöglichkeit … nichts.

Demütigung psychisch Behinderter im Berliner Maßregelvollzug