Haben meine Kurden den Weg der Toleranz verlassen?

Onkel DönerVor Jahren plauderte ich – von Zeit zu Zeit – nachts mit ein paar jungen hübschen Verkäufern vom Imbiß »Onkel Döner« in meiner Straße. Ich wußte, daß sie kurdische Muslime sind, und sie wußten, daß ich ein alter Homosexueller bin. Wir sprachen oft auch über ihre Meinung über deutsche Frauen und ihre zukünftige Ehefrau aus der Türkei, die Mama auswählen wird. Die meisten von ihnen waren aus einer Familie. Ihr Interesse, Deutsch zu lernen, war grundsätzlich gering, untereinander sprachen sie in ihrer Sprache. Deshalb blieben die Gespräche mit ihnen oberflächlich.

Zwei von ihnen hatten mir »gestanden«, daß sie auch mit Männern schlafen … zumindest, wenn es an Frauen mangelt. Zwei von ihnen boten mir immer wieder an, mir ihre Schwänze zu zeigen. Obwohl ich ziemlich neugierig war, versagte ich mir, das Angebot anzunehmen. Ältere Verkäufer sprachen ungezwungen über die Neigung ihrer jüngeren Kollegen, auch mit Männern zu schlafen. Ich war zum Teil sehr beeindruckt von soviel Offenheit in Sachen Homosexualität. Haben meine Kurden den Weg der Toleranz verlassen? weiterlesen

Herr Polizeipräsident, Sie sind eine Fehlbesetzung

Klaus Kandt als neuer Polizeipraesident fuer BerlinHerr Polizeipräsident Kandt,

meine Zweifel, ob Sie der Richtige auf Ihrem Posten sind … oder unfähig für Ihre wichtigen Aufgaben, sind ausgeräumt.

Sie sind eine Fehlbesetzung, eine gefährliche Fehlbesetzung!

Heute suchten mich zwei Polizisten auf und fragten mich, ob Dennis Z. bei mir zu erreichen sei. Das war inzwischen das achte(!) Mal, daß Polizeibeamte – mal in Uniform, mal in zivil – bei mir nach dem jungen Mann fragten. Herr Polizeipräsident, Sie sind eine Fehlbesetzung weiterlesen

War Genosse Klaus Ness (SPD) im Herzen ein Faschist?

In einem Interview mit dem Landesjugendring Brandenburg hatte Klaus Ness sich wie folgt eingelassen:

Ich hab‘ ja vor ein paar Jahren in den Wahlen »Brandenburg gegen Rechts« mitgegründet. Da haben wir damals sehr intensiv das Thema Jugendfahrten nach Auschwitz betrieben, und ich hab‘ da immer sehr gute Erfahrungen gemacht.

brangenburg_gegen_rechtsDas Vernichtungslager der deutschen Faschisten Auschwitz in einem Atemzug mit »Brandenburg gegen Rechts«? Sollten die Verbrechen der Nazis verniedlicht werden? Es scheint fast so. Genosse Ness vermied es, mit der schwammigen Bezeichnung »Brandenburg gegen Rechts« klar Stellung gegen Rechtsextremismus zu beziehen oder gegen Extremismus allgemein. Daß seine Initiative nicht »Brandenburg gegen Faschismus« heißen konnte, verstehe ich; dann hätte er auch die Kontakte der SPD zu ukrainischen Faschisten infragestellen müssen. War Genosse Klaus Ness (SPD) im Herzen ein Faschist? weiterlesen

»Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!«

aleppomossul-e1482315129870So dichtete Bertolt Brecht in seinem Werk »Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui«. (Diese Worte werden als Warnung vor einer zunächst zwar gebannten, aber doch immer noch und immer wieder drohenden Gefahr zitiert – heißt es auf der Website deacademic.com)

Die Kampagne der Integrations-Initiativen der Deutschen Wirtschaft ließ mich daran denken. Deren aktuelles Propagandawerk »Wir zusammen«, geschaffen von der Werbeagentur Jung von Matt, die für Geld wohl auch wirklich alles macht, läuft im Fernsehen rauf und runter. Seht her, die Deutsche Wirtschaft ist ein Hort der Philanthropie, der Menschenfreundlichkeit. Wir schaffen das! Macht einfach nur mit …

Wer sind eigentlich die Träger dieser Initiativen? Lt. Website sind das z. B. »Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!« weiterlesen

Wolfram Nahrath, Rechtsanwalt

Wolfram Nahrath ist Rechtsanwalt in Berlin. Seine rechtskonservative Meinung vertritt er ohne Wenn und Aber. Nahrath ist Mitglied der NPD. Nicht-Rechte Journalisten giften gerne wider ihn; deren journalistische Ethik bleibt dabei oft auf der Strecke. Wolfram Nahrath ist ein hervorragender Anwalt, er unterscheidet nicht zwischen rechten und linken Mandanten. Finanziell-schwache Leute werden durch ihn genauso engagiert vertreten wie solche mit höherem Einkommen. Sein Geheimnis? Meiner Meinung nach seine zuvorkommende, kulturvolle Art gegenüber Richtern und Behördenmitarbeitern. Ruhig, sachlich, kompetent. Anders als seine »linken« Widersacher.


75457Kennen Sie Wolfram Nahrath, Rechtsanwalt aus Berlin? Nein? Das weltweite Internet schon.

Er hat eine »Nazi-Anwaltskanzlei«, giftet man bei linksunten.indymedia.org am 27. März 2017. »Wolfram Nahrath war Chef der rechtsextremen Wiking Jugend«, betont die Berliner Zeitung am 23. Nov. 1994. »Wolfram Nahrath ist seit Jahren aktiver Anwalt der rechtsextremen Szene«, informiert Streßfaktor im Juni 2006. »Ungefähr 15 Familien zählen zum harten Kern der Szene, […] Eine der prominentesten ist die Familie Nahrath, angeführt vom Rechtsanwalt Wolfram Nahrath […]«, meint Die Zeit 2015 über ihn berichten zu müssen. Wolfram Nahrath ist einer »von rund 40 rechtsextremen Juristen, die straffällige Kameraden aus ihren Prozessen zu boxen versuchen«, läßt die taz im April 2007 ihre Leser wissen. Und Der Tagesspiegel schreibt vom »Neonazi-Anwalt Wolfram Nahrath« (7.11.2016). Wolfram Nahrath, Rechtsanwalt weiterlesen

Unisex-Toiletten statt Hilfe für junge Obdachlose – Die Prämissen der Berliner Linken

03_491Sie sitzen zusammen mit Kriegstreibern und Freunden ukrainischer Faschisten in einer Koalition im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie stellen zusammen mit SPD und Bündnis’90/ Den Grünen den Senat von Berlin, die Landesregierung. Und sie wollen so gerne als das soziale Gewissen dieser Stadt gelten … Die Linken in der Hauptstadt.

Anfang des Jahres wurden dem Obdachlosenprojekt »Klik – Kontaktladen für junge Menschen auf der Straße« durch die landeseigene »WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH« die Räume in der Torstraße 207 in Berlin-Mitte zum 31. Mai 2017 gekündigt. In dem 300-m²-großen Laden »Klick Inn« können sich junge Obdachlose duschen, können essen, ihre Wäsche waschen, sich ausruhen und beraten lassen. Der Vermieter will nun sanieren. Unisex-Toiletten statt Hilfe für junge Obdachlose – Die Prämissen der Berliner Linken weiterlesen

Ukraine: 2 1/2 Jahre für seine Zustimmung zum Kommunismus

http://photo.unian.netEin Gericht in Lemberg*, Ukraine, verurteilte einen jungen Mann zu zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug wegen »kommunistischer Propaganda«. Das berichten entsprechende Websites der Staatsanwaltschaft und des Gerichts. Doch sie teilen nicht mit, wer der Verurteilte ist.

Die Staatsanwälte hatten den jungen Mann vom Mai 2015 bis April 2016 beobachtet und seine Veröffentlichungen im Rahmen des kommerziellen Kontakte-Portals Facebook. Gemäß Anklage der Staatsanwaltschaft handelte er gegen Art. 436-1, Teil 1 des StGB der Ukraine, der Propaganda zugunsten des Kommunismus verbietet. Das Parlament hatte am 9. Apr. 2015 ein entsprechendes Gesetz verabschiedet. Ukraine: 2 1/2 Jahre für seine Zustimmung zum Kommunismus weiterlesen

Wahrheit oder Hetze – Homosexuelle in Tschetschenien

May Day in RussiaDeutsche Zeitungen und Sender berichten über Verfolgung, massenhafte Inhaftierungen und Folterungen von mindestens 100 Homosexuellen in Tschetschenien. Einige benutzen sogar Wörter wie faschistisch, Hitler und Konzentrationslager.

RT deutsch dementiert und spricht von Lügen (17.04.2017)

Was ist die Wahrheit?

Jetzt veröffentlichte auch noch Amnesty International eine Petition, daß die staatlichen Stellen Tschetscheniens und Rußlands die Angelegenheit untersuchen sollen. Wahrheit oder Hetze – Homosexuelle in Tschetschenien weiterlesen

Sollte ich Marvin die Tür weisen?

Marvin Adrian K.
Marvin Adrian K.

Er ist jung, er ist faul, besonders klug ist er nicht. Ständig sucht er was, sein Müll vermehrt sich um ihn herum. Er hat z. Zt. nur sein Kindergeld für’s Leben zur Verfügung. Schuld an seiner mißlichen Lage ist fast ausschließlich er; er aber sieht alle Schuld bei anderen. Hat er dann mal Geld in der Hand, wird es verschwendet. Anderen zu helfen ist nicht so sein Ding. Ebenso nicht, auf andere Rücksicht zu nehmen. Selbstverliebt und egoistisch, aber mit einer schönen klugen Freundin an seiner Seite, das ist Marvin.


Marvin hatte mich wenige Tage nach Silvester von Rügen aus angerufen. Weinend hatte er mir geschildert, daß Virginia und Patryk, bei denen er bisher in Berlin untergekommen war, ihn nicht mehr bei sich haben wollen. Wenn er keinen anderen in Berlin findet, wo er bleiben kann, muß er seine Ausbildung hier abbrechen und auf Rügen bleiben. Ich hatte ihm daraufhin vorgeschlagen, erstmal bei mir zu bleiben. Hätte ich gewußt, worauf ich mich einlasse, hätte ich das nicht getan. Sollte ich Marvin die Tür weisen? weiterlesen

René, genannt Packo – 09.04.2017

17619617_1346230892104064_1384456415_n edit IIAm 31. März 2017 kam René in Berlin an, mit einem Kofferraum voll Dokumenten: Ordner, offene und geschlossene Briefe. Er suchte erstmal mich in Neu Hohenschönhausen auf, es war unsere erste Begegnung.

Wir hatten vereinbart, daß er mir zuerst seine Sachen aushändigt und danach ein paar Tage das Leben in Berlin genießt … bis ich seine Unterstützung benötigen werde. Doch bevor ich seine Unterlagen hatte, protestierte unser gemeinsamer Freund *** per WhatsApp: Warum bist Du nicht zuerst zu mir gekommen? René beschloß, *** zu mir zu holen … Schlechte Idee! Selbst nach Stunden waren weder René noch *** (zurück).

*** war einer der, die über Renés Neigung klagen, die wichtigen Dinge in seinem Leben »zu vergessen« und vorzugsweise das zu tun, was ihm gefällt. Ausgerechnet dieser *** schlug René vor, statt zu mir wegen der Unterlagen zurückzufahren ein paar Typen zum Grillen zu besuchen. Eine entsprechende Nachricht an mich? Nö! – Wahrscheinlich wegen zu viel Alkohol hatte *** einen Unfall: Er fiel hin und brach sich die Schulter. René begleitete *** ins Krankenhaus, die OP war am nächsten Montag. René, genannt Packo – 09.04.2017 weiterlesen

Ich neige dazu, selber zu denken